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| 28./30.09.2009 - Letzte Aktualisierung: 30.09.2009 | Bundesliga |
| Update #1 | KN-Vorbericht ergänzt ... |
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Nikolaos Katsigiannis wechselte aus Nordhorn nach Minden.
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In der vergangenen Spielzeit hatte GWD indes zum ersten Mal seit vielen Jahren schon zu Beginn der Rückrunde keine Abstiegsängste mehr zu überwinden. Zu deutlich waren die finanziellen und damit auch sportlichen Probleme in Essen und Stralsund, so dass die direkten Abstiegsplätze frühzeitig vergeben waren. Als dann schließlich auch die HSG Nordhorn-Lingen Insolvenz anmelden musste, brauchte Trainer Richard Ratka auch nicht weiter um eine mögliche Relegation bangen. Befreit spielten die Ostwestfalen letztlich auf, sammelten sogar überraschende Siege in Großwallstadt und gegen Lemgo und kamen letztlich nicht nur auf den 13. Tabellenplatz, sondern vor allem auf insgesamt 25 Punkte - so viele wie seit der Spielzeit 2002/03 nicht mehr.
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Linkshänder Evars Klesniks versucht sein Comeback
nach langer Verletzungspause.
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Der 24-jährige Däne Rene Bach Madsen erzielte bislang 11 Treffer.
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Erfahrener Mittelmann: Der 33-jährige Pole Damian Wleklak.
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Gegen den THW Kiel ist Minden trotz des Heimspiels auf jeden Fall in der Außenseiterrolle. Diese gefällt den Westfalen aber gut, denn auch die Zebras konnten sie vor gar nicht allzu langer Zeit gehörig ärgern: Direkt nach der Europameisterschaft 2006 in der Schweiz reiste der THW als hoher Favorit nach Minden, legte schnell eine 11:4-Führung vor und verlor letztlich doch noch das Konzept und das Spiel mit 30:32. In der letzten Saison aber ließ Kiel nichts anbrennen, feierte in Minden am 3. Dezember 2008 den 16. Bundesliga-Auswärtssieg in Folge und stellte damit eine neue Bestmarke auf. Beim ungefährdeten 37:26-Erfolg waren Vid Kavticnik (10/7) und Marcus Ahlm (7) die besten Schützen. Von bislang 50 Bundesliga-Duellen der beiden Traditionsclubs gewann der THW 35, GWD Minden 14 (siehe auch Gegnerdaten Minden).
Die Schiedsrichter am Mittwoch sind Martin Harms (Magdeburg) und Jörg Mahlich (Stendal).
(Sascha Krokowski)
Lesen Sie bitte auch den KN-Vorbericht zum Spiel.
Dieser Vorbericht wird wie gewohnt ständig aktualisiert...
Aus den Kieler Nachrichten vom 30.09.2009:
Das sieht Horst "Hotti" Bredemeier, Manager und Vereinspräsident in Personalunion beim Traditions-Club, genauso. Der ehemalige Bundestrainer, der neben seiner Tätigkeit in Minden als Vizepräsident beim Deutschen Handball-Bund Verantwortung trägt, formuliert es noch ein wenig zugespitzter. "Für uns ist das ein Training auf ganz hohem Niveau." Denn, so Bredemeier, die Kieler seien mit dem neuen Kader zwar noch nicht eingespielt, "aber individuell hat der THW nach dem Personalwechsel erneut eine bärenstarke Mannschaft. Für mich neben dem HSV der größte Titelaspirant."
Genau wie sein Kieler Kollege Alfred Gislason arbeitet auch GWD-Coach Richard Ratka an der Feinabstimmung nach einem Umbruch. Michael Hegemann (Düsseldorf), Michael Haaß (Göppingen), Jan-Fiete Buschmann (Hannover) und Malik Besirevic (Portland San Antonio) verließen die Ostwestfalen. Allesamt waren Leistungsträger, wurden durch Rene Bach Madsen (BM Torrevieja), Damian Wleklak (HC Hart, Österreich), Evars Klesniks (Essen) und Nikolas Katsigiannis (Nordhorn) aber nahezu gleichwertig ersetzt. "Es braucht Zeit, um diese Leute zu integrieren", weiß Bredemeier. Den Durchbruch habe bisher nur Torhüter Katsigiannis geschafft. "Der ist jetzt schon Volksheld."
So startete Minden durchwachsen in die neue Spielzeit. In heimischem Revier setzte es gegen die Füchse Berlin und HSG Wetzlar zwei empfindliche Niederlagen, auswärts punktete GWD in Düsseldorf (24:24) und schnappte sich am Wochenende im prestigeträchtigen Derby bei N-Lübbecke (Bredemeier: "So wichtig wie Kiel gegen Flensburg.") mit dem 23:23 einen noch viel wichtigeren Zähler. Dabei schien nach 57 Minuten beim 23:18 für Lübbecke alles entschieden. Minden aber schaffte das Unvorstellbare, fluchtartig verließen Lübbeckes Fans die Halle. Er habe schon viel im Handball erlebt, sagt Bredemeier. "Das aber hatte wirklich was."
Die "Zebras" sparen sich die Übernachtung, stiegen für die rund 300 Kilometer heute Morgen in den Bus und ruhen sich vor dem Anpfiff in einem Tageshotel aus. Bis auf die Langzeitverletzten Palicka und Reichmann reist Gislason mit voller THW-Kapelle an. Ziel sei es zu gewinnen, außerdem arbeite das Team daran, sich weiter einzuspielen, sagt Kiels Trainer. "Und dann schauen wir aufs Wochenende, freuen uns auf Ademar Leon und den Start in die Champions League."
(von Reimer Plöhn, aus den Kieler Nachrichten vom 30.09.2009)
| Gewinnt der THW auch in Minden? | ||
|---|---|---|
| Ja | 97.6% | |
| Nein | 1.9% | |
| Unentschieden | 0.5% | |
| Anzahl Stimmen: 411 | ||
Radio: NDR 1 Welle Nord:
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