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| 14.06.2009 | EM 2010 |
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Nach ausgeglichener Anfangsphase (5:5) fand die deutsche Deckung um Roggisch und Preiß im Mittelblock immer besser ins Spiel, das Aufbauspiel Sloweniens wirkte zu behäbig, um Torgefahr auszustrahlen. Ganz anders hingegen das DHB-Team, bei dem besonders die rechte Angriffsseite einen Sahnetag erwischte: Zwei Treffer von Müller und einer von Schröder ließen Deutschland auf 9:6 davonziehen, doch nach dem Treffer von Gajic zum 9:7-Anschluss begann erst die stärkste Phase der Gastgeber: Fast zehn Minuten lang musste Johannes Bitter nun nicht mehr hinter sich greifen, seine Vorderleute bauten den Vorsprung in dieser Zeit gnadenlos bis auf 15:7 aus. Acht Tore Vorsprung - so sollte es auch zur Halbzeitpause aussehen. Und dies war noch schmeichelhaft für Slowenien, lag man kurz vor dem Seitenwechsel ar schon mit zehn Treffern hinten.
Im zweiten Durchgang wurde schnell klar, dass in der Color Line Arena für das DHB-Team nichts mehr anbrennen würde, so schonten beide Trainer früh ihre Leistungsträger und gaben "der zweiten Garnitur" mehr Spielanteile. Der Vorsprung der deutschen Mannschaft schwankte derweil zwischen sieben und elf Treffern, um durch einen direkt verwandelten Freiwurf Kaufmanns nach der Schlusssirene sich dann dort einzupendeln, wo er bereits zum Seitenwechsel war: Mit dem 38:30-Erfolg hat das DHB-Team eindrucksvoll und als zweites Team nach Schweden die Qualifikation für die EM-Endrunde gelöst. Mit Titelverteidiger Dänemark und Gastgeber Österreich stehen somit nun vier der 16 Teilnehmer fest, die restlichen werden innerhalb der nächsten Woche ermittelt. Auch Deutschland muss noch zweimal antreten - gegen Weißrussland (Mittwoch) und in Israel (Samstag). Rein theoretisch können die Weißrussen dem DHB-Team noch den Gruppensieg streitig machen.
Heiner Brand war mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Hamburg auf jeden Fall sehr zufrieden: "Ich habe großen Respekt vor der Begeisterung und der Kampfkraft meiner Spieler. Der Spaß am Spiel und die taktische Disziplin waren wichtige Faktoren zum Erreichen unseres Ziels", lobte der Bundestrainer. Sein Gegenüber Miro Pozun konstatierte: "Das deutsche Team war schneller, stärker und klar besser."
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